Neue Kurzgeschichte im Verkauf

Spraydosen im Reihenhaus

Wir arbeiten schweigend, in dunklen, alten Kapuzenpullovern. Sarahs Füße stecken in Turnschuhen, meine in knöchelhohen Tretern mit derbem Profil. Sarah hat ihre Atemschutzmaske vergessen. Klar, draußen kann man auch ohne Maske sprühen, aber sicherer ist es mit. Ich habe ihr meine gegeben. Wir tragen Einmalhandschuhe, um unsere Hände vor dem Farbnebel zu schützen. Unsere Fahrräder haben wir am Rande der Böschung liegengelassen…

Mit diesen Sätzen beginnt meine Kurzgeschichte „Spraydosen im Reihenhaus„, die die Erlebnisse zweier ungewöhnlicher Graffiti-Sprayerinnen schildert. Thema der Geschichte ist das Verwirklichen von Träumen, aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten :-)

Ich habe die Kurzgeschichte als Mini-Buch im Format 10,4 x 14,6 Zentimeter im Selbstverlag herausgebracht, und der Verkauf beginnt heute. Das Büchlein ist übrigens der dritte Band meiner Reihe „Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch„. Ihr könnt es im lokalen Buchhandel ordern, da der Titel seit Neuestem im Verzeichnis Lieferbare Bücher (VLB) gelistet ist.

Verkaufsstart

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Die kleine Hand kommt von links unten, das rosa Pulver trifft meinen halboffenen Mund. Es schmeckt bitter, knirscht zwischen den Zähnen, der Staub steigt in meine Augen, überzieht meine Jacke.

Neugierig geworden? Diese Sätze stammen aus meiner Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling„, die von einer Aussteigerin zwischen Deutschland und Indien handelt. Das Mini-Buch im Format 10,4 x 14,8 Zentimeter ist der zweite Band meiner Reihe „Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch.„, und der Verkauf beginnt heute. Für mich als Selbstverlegerin ist das ein besonderer Tag, wie Ihr Euch vielleicht vorstellen könnt – ich freue mich sehr :-) Ihr könnt die Geschichte im lokalen Buchhandel bestellen, da das Büchlein im Verzeichnis Lieferbare Bücher (VLB) gelistet ist.

Kurzentschlossene, die den Text nicht nur lesen, sondern auch hören möchten, haben am morgigen 8. Mai die Gelegenheit dazu! Ich werde den „Dauergast in Darjeeling“ und den Kurzkrimi „Schutzgeld am Imbisstresen“ bei der Veranstaltung „238 Kilo Kunst“ vorlesen, die im Atelier am Alsterfleet und im Café Hüftgold stattfindet (Winterhuder Weg 142 in 22085 Hamburg). Unter diesem Link könnt Ihr Karten kaufen

In der Druckerei

Nach diversen Korrekturläufen ist es soweit: Die Druckdaten meiner Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ sind seit Donnerstag in der Druckerei. Beim vermeintlich letzten Lesen war mir prompt noch eine Kleinigkeit aufgefallen, die ich ändern wollte. Aber das gehört wohl dazu :-) Es folgte ein weiterer Korrekturlauf, diesmal wirklich der letzte, und nun ist alles in Ordnung. Die mit mir kooperierende Grafik-Designerin und Illustratorin Angelika Neiser hat das Büchlein im Format 10,4 mal 14,8 Zentimeter wieder sehr schön gestaltet, und auf ihr tolles Cover freue ich mich jetzt schon!

Die Kurzgeschichte wird als zweiter Band meiner Reihe „Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch.“ erscheinen – ich erwarte die Lieferung der Druckerei in der kommenden Woche. Der Verkauf beginnt voraussichtlich Ende April.

Fofftein-Texte

Meine Mini-Bücher stehen unter dem Oberbegriff „Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch.“ Als Hamburgerin dachte ich: Fofftein kennt jeder. Zumindest jeder Norddeutsche. Bis ich die ersten vier Leute danach fragte. Drei davon kannten das Wort nicht. Hmmm. Ist meine Marketing-Idee zu erklärungsbedürftig? Offenbar :-) Aber ich mag den Begriff, und er passt gut zum Blognamen Wort-Dock.

Warum? Fofftein bedeutet im Plattdeutschen 15, und bezeichnet ursprünglich die 15-minütige Frühstückspause der Arbeiter im Hafen. Und in einer solchen Pause könnt Ihr auch meinen Kurzkrimi „Schutzgeld am Imbisstresen“ lesen. Oder die im April erscheinende, zweite Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“. Deshalb:

Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch.

1 Kurzgeschichte = 1 Buch.

Im Format 10,4 x 14,8 cm.