Neue Buchproduktion läuft

Nachdem im April meine Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ im Selbstverlag erschienen ist, läuft nun die Produktion einer weiteren Kurzgeschichte als Mini-Buch im Format 10,4 mal 14,8 Zentimeter. Sie heißt „Spraydosen im Reihenhaus“, und ich habe bereits eine Einzel-ISB-Nummer dafür bei der Agentur für Buchmarktstandards erworben. Die mit mir kooperierende Grafik-Designerin und Illustratorin Angelika Neiser hat wieder ein sehr schönes Cover entworfen und mir das Layout zum Korrekturlesen geschickt. In der kommenden Woche werde ich es ins Korrektorat geben und zusätzlich selbst noch mal lesen. Wie geht es dann weiter? Fehler aufspüren (lassen), entfernen lassen, erneut lesen. Und zwar so lange, bis alles in Ordnung ist :-)

Erste Schritte als Selbstverlegerin

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Lieber klein anfangen, hatte ich mir gedacht. Ohne Eintrag ins Handelsregister. Und so habe ich zwei einzelne ISB-Nummern für (Selbst-)Verlage mit „absehbar einmaliger Verlagsproduktion“ bei der Agentur für Buchmarktstandards bestellt.

Doch auch die einfachste Variante geht mit gesetzlichen Pflichten einher. Als Hamburger Selbstverlegerin musste ich zwei Exemplare meines frisch gedruckten Kurzkrimis „Schutzgeld am Imbisstresen“ bei der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt einreichen und ein weiteres bei der Landesbibliothek Hamburg.

Nächster Schritt: Ich wollte den Kurzkrimi ins Verzeichnis Lieferbare Bücher (VLB) aufnehmen lassen, das Rechercheinstrument des Buchhandels. Als Formularmuffel hatte ich mich schon ein Weilchen davor gedrückt. Fragen über Fragen. Habe ich eine Verkehrs-/Kennnummer? Nenne ich mein Pseudonym? Eine weitere Frage lugt plötzlich um die Ecke: Will ich wirklich noch Selbstverlegerin sein?

Die Antwort lautet ja. Ich schätze die Unabhängigkeit und finde es spannend, mich in ein neues Themengebiet einzuarbeiten. Anfangshürden inklusive :-)