Fest der Farben

Heute begrüßen die Menschen in Indien und Hindus auf der ganzen Welt den Frühling mit dem Holi-Fest. Es findet statt am Vollmondtag des indischen Monats Phalguna – dessen 30 Tage nach unserem Kalender im Februar und März liegen – und dauert zwei bis zehn Tage, je nach Region. Das hinduistische „Fest der Farben“ ist eines der ältesten in Indien, und steht nicht nur für das Ende des Winters und den Frühlingsbeginn, sondern auch für den Sieg des Guten über das Böse. Holi wird streng genommen hauptsächlich in Nordindien gefeiert, während das Fest in anderen Landesteilen unter Namen wie Phagwah, Dol Yatra oder Kamadahana bekannt ist.

Am Abend vor Holi entzünden die Menschen ein großes Feuer und verbrennen darin eine Figur, die die Dämonin Holika symbolisieren soll. Am Holi-Tag selbst ist die Stimmung ausgelassen: Die Menschen tanzen, bewerfen sich mit Farbpulver, das meist zuvor auf dem Altar geweiht wurde, und bespritzen sich mit bunten Flüssigkeiten. Unabhängig vom Alter, Geschlecht, gesellschaftlichen Stand. Sie umarmen und wünschen sich „Happy Holi“.

Auch in meiner im Selbstverlag erschienenen Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ spielt das Holi-Fest eine Rolle. Die Geschichte befasst sich mit dem Thema Entschleunigung, dargestellt an den Gedanken einer Aussteigerin zwischen Deutschland und Indien. Hier kommt eine kurze Leseprobe:

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„Happy Holi“, rufen die Männer und fallen sich in die Arme. Sie lachen und tanzen, Pulver im Gesicht, Pulver in den Haaren, auf Pullovern, auf Jacken, und umringen den alten Geländewagen, der durch die Straßen des vormittäglichen Darjeelings schleicht, dessen Dachgepäckträger zwei Taschen trägt und ein großes, eine blecherne Melodie ausspuckendes Megaphon. 

Und wer jetzt neugierig geworden ist, findet auf der oben verlinkten Vorstellungsseite meines Büchleins eine weitere Leseprobe…

Träume verwirklichen

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Wenn ich einmal mehr Zeit habe, werde ich… Vermutlich kennt Ihr solche Überlegungen in der einen oder anderen Form. Was spricht eigentlich dagegen, jetzt damit zu beginnen, zumindest in kleinen Schritten?

Um das Verwirklichen von Träumen geht es in meiner Kurzgeschichte „Spraydosen im Reihenhaus„, die die Erlebnisse zweier ungewöhnlicher Graffiti-Sprayerinnen erzählt.

Auch ich habe mir mit dem Veröffentlichen meiner Kurzgeschichten im Selbstverlag einen Traum erfüllt.

Wann habt Ihr zum letzten Mal etwas gemacht oder gelernt, das Ihr schon lange tun wolltet und zuvor immer wieder aufgeschoben habt?

Rückblick – Ausblick

Ich wünsche Euch ein glückliches und gesundes neues Jahr!

Nach einigen schönen, freien Tagen blicke ich auf 2014 zurück – ein für mich ereignisreiches Jahr. Allen Menschen, die mich begleitet und meine Projekte unterstützt haben, danke ich ganz herzlich dafür!

Ein kleiner Rückblick:

1. Ich habe 2014 erstmals drei meiner Kurzgeschichten in Form von Mini-Büchern im Selbstverlag herausgebracht: „Schutzgeld am Imbisstresen„, „Dauergast in Darjeeling“ und „Spraydosen im Reihenhaus„.

2. Eine weitere Premiere ist mein Blog: Im März 2014 habe ich Wort-Dock ins Leben gerufen – mit Kurzgeschichten, Fotos sowie Aktuellem von meiner Autorinnentätigkeit.

3. Im Mai 2014 habe ich im Rahmen einer Kulturveranstaltung erstmals öffentlich meine Kurzgeschichten „Schutzgeld am Imbisstresen“ und „Dauergast in Darjeeling“ gelesen.

Was plane ich für 2015? Ich werde schreiben. Und fotografieren. Euch werde ich auf diesem Blog von meinen weiteren Schritten erzählen – und ich hoffe, dass Ihr meine Projekte auch im neuen Jahr begleitet!

Eure

Tina Anastassiou

Neue Kurzgeschichte im Verkauf

Spraydosen im Reihenhaus

Wir arbeiten schweigend, in dunklen, alten Kapuzenpullovern. Sarahs Füße stecken in Turnschuhen, meine in knöchelhohen Tretern mit derbem Profil. Sarah hat ihre Atemschutzmaske vergessen. Klar, draußen kann man auch ohne Maske sprühen, aber sicherer ist es mit. Ich habe ihr meine gegeben. Wir tragen Einmalhandschuhe, um unsere Hände vor dem Farbnebel zu schützen. Unsere Fahrräder haben wir am Rande der Böschung liegengelassen…

Mit diesen Sätzen beginnt meine Kurzgeschichte „Spraydosen im Reihenhaus„, die die Erlebnisse zweier ungewöhnlicher Graffiti-Sprayerinnen schildert. Thema der Geschichte ist das Verwirklichen von Träumen, aber mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten :-)

Ich habe die Kurzgeschichte als Mini-Buch im Format 10,4 x 14,6 Zentimeter im Selbstverlag herausgebracht, und der Verkauf beginnt heute. Ihr könnt das Büchlein im lokalen Buchhandel ordern, da der Titel seit Neuestem im Verzeichnis Lieferbare Bücher (VLB) gelistet ist.

Werkstatt-Bericht

Moin. Angesichts des traumhaften Wetters habe ich meine „Werkstatt“ größenteils nach draußen verlegt. Was mache ich zurzeit?

1. Ich überarbeite eine neue Szene, die bald auf meinem Blog erscheinen wird. Geschrieben habe ich sie übrigens an der Alster und Elbe – das habe ich seit Monaten nicht mehr getan, und es war richtig schön!

2. Nach einer Unterbrechung geht die Produktion meiner Kurzgeschichte „Spraydosen im Reihenhaus“ als Mini-Buch im Format 10,4 mal 14,8 Zentimeter weiter. Die Geschichte wird im Selbstverlag erscheinen, und ich freue mich schon darauf.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen Sommerabend!

Neue Buchproduktion läuft

Nachdem im April meine Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ im Selbstverlag erschienen ist, läuft nun die Produktion einer weiteren Kurzgeschichte als Mini-Buch im Format 10,4 mal 14,8 Zentimeter. Sie heißt „Spraydosen im Reihenhaus“, und ich habe bereits eine Einzel-ISB-Nummer dafür bei der Agentur für Buchmarktstandards erworben. Die mit mir kooperierende Grafik-Designerin und Illustratorin Angelika Neiser hat wieder ein sehr schönes Cover entworfen und mir das Layout zum Korrekturlesen geschickt. In der kommenden Woche werde ich es ins Korrektorat geben und zusätzlich selbst noch mal lesen. Wie geht es dann weiter? Fehler aufspüren (lassen), entfernen lassen, erneut lesen. Und zwar so lange, bis alles in Ordnung ist :-)

Frisch aus der Druckerei

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Meine im Selbstverlag erschienene Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ ist druckfrisch geliefert worden! Juhu! Heute habe ich zwei Pflichtexemplare der Kurzgeschichte an die Deutsche Nationalbibliothek in Frankfurt geschickt und ein weiteres an die Landesbibliothek Hamburg.

Der Verkauf des Mini-Buches (Format 10,4 x 14,8 cm) beginnt voraussichtlich Ende April / Anfang Mai.

Übrigens: Ich werde die Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ und meinen Kurzkrimi „Schutzgeld am Imbisstresen“ beim Auftakt der Veranstaltungsreihe „238 Kilo Kunst“ am 8. Mai 2014 lesen, präsentiert vom Atelier am Alsterfleet und dem Café Hüftgold.

In der Druckerei

Nach diversen Korrekturläufen ist es soweit: Die Druckdaten meiner Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“ sind seit Donnerstag in der Druckerei. Beim vermeintlich letzten Lesen war mir prompt noch eine Kleinigkeit aufgefallen, die ich ändern wollte. Aber das gehört wohl dazu :-) Es folgte ein weiterer Korrekturlauf, diesmal wirklich der letzte, und nun ist alles in Ordnung. Die mit mir kooperierende Grafik-Designerin und Illustratorin Angelika Neiser hat das Büchlein im Format 10,4 mal 14,8 Zentimeter wieder sehr schön gestaltet, und auf ihr tolles Cover freue ich mich jetzt schon! Ich erwarte die Lieferung der Druckerei in der kommenden Woche. Der Verkauf beginnt voraussichtlich Ende April.

Erste Schritte als Selbstverlegerin

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Lieber klein anfangen, hatte ich mir gedacht. Ohne Eintrag ins Handelsregister. Und so habe ich zwei einzelne ISB-Nummern für (Selbst-)Verlage mit „absehbar einmaliger Verlagsproduktion“ bei der Agentur für Buchmarktstandards bestellt.

Doch auch die einfachste Variante geht mit gesetzlichen Pflichten einher. Als Hamburger Selbstverlegerin musste ich zwei Exemplare meines frisch gedruckten Kurzkrimis „Schutzgeld am Imbisstresen“ bei der Deutschen Nationalbibliothek in Frankfurt einreichen und ein weiteres bei der Landesbibliothek Hamburg.

Nächster Schritt: Ich wollte den Kurzkrimi ins Verzeichnis Lieferbare Bücher (VLB) aufnehmen lassen, das Rechercheinstrument des Buchhandels. Als Formularmuffel hatte ich mich schon ein Weilchen davor gedrückt. Fragen über Fragen. Habe ich eine Verkehrs-/Kennnummer? Nenne ich mein Pseudonym? Eine weitere Frage lugt plötzlich um die Ecke: Will ich wirklich noch Selbstverlegerin sein?

Die Antwort lautet ja. Ich schätze die Unabhängigkeit und finde es spannend, mich in ein neues Themengebiet einzuarbeiten. Anfangshürden inklusive :-)