Vom Umschalten und Schreiben

Was mögt Ihr an der Vorweihnachtszeit? Ich freue mich über die mit Lichtern geschmückten Straßen, den Weihnachtsbaum auf der Binnenalster, den Duft gebrannter Mandeln. Und ein Bummel über den Weihnachtsmarkt gehört für mich ebenfalls dazu (… oder zwei, drei) :-)

Was mache ich heute noch? Schreiben, schreiben, schreiben.

Es ist nicht selbstverständlich, dass ich stunden- oder sogar tagelang hintereinander an einer neuen Geschichte arbeiten kann. Bis vor Kurzem saß ich an verschiedenen journalistischen Aufträgen, und mir fehlte die Ruhe zum literarischen Schreiben. Ich arbeite als Freiberuflerin von zu Hause aus, was bedeutet: Wenn ich tagsüber einen Artikel beispielsweise zum Thema Kapitalanlage recherchiert oder verfasst habe, kann ich abends im selben Zimmer nicht einfach gedanklich umschalten, mich in eine Figur hineindenken, sie verschiedenen Situationen aussetzen, ihre Geschichte zu Papier bringen. Das ist einer der Gründe, warum ich gerne an anderen Orten schreibe, und wenn ich unterwegs nur einige Sätze oder Ideen in mein Notizbuch kritzele. Mal abgesehen davon, dass solche Umgebungswechsel die Fantasie anregen.

Jetzt habe ich Euch einiges über meine Autorinnentätigkeit erzählt… Bleibt mir nur, Euch noch einen schönen vierten Advent zu wünschen!