Werkstatt-Bericht

In den vergangenen Wochen hatte ich beruflich so viel zu tun, dass ich mir nur selten Zeit für mein Blog genommen habe. Entsprechend ruhig war es hier… Das soll sich nun wieder ändern! Ein paar Worte zu meinen aktuellen Projekten:

1. Seit einigen Tagen arbeite ich an einer neuen Geschichte. Die ersten Ideen dazu kamen mir in der U-Bahn. Wenn ich mich umschaue, Eindrücke sammle oder während der Fahrt aus dem Fenster sehe, springt irgendwann das Kopfkino an. Um meine Gedanken bei solchen Gelegenheiten zu fixieren, habe ich übrigens meist ein Notizheft in meiner Tasche.

2. Im September und Oktober habe ich hier zwei Kurztexte veröffentlicht, kombiniert mit doppelt belichteten Fotos: „Kneipengespräch“ und „Fragen stellen„. Die Bilder regen zum Träumen an, die Sätze zum Nachdenken.

3. Auf den ersten Blick scheint es nicht hierher zu gehören: In letzter Zeit habe ich verschiedene Motive mit Linolschnittmessern in Druckgummi geschnitzt und damit Papiere bedruckt. Warum erzähle ich das? Ich arbeite gerne mit meinen Händen, und es hilft mir, den für meine Kurzgeschichten nötigen Abstand zu meiner journalistischen Tätigkeit zu gewinnen. Auch beim Joggen beispielsweise bekomme ich einen freien Kopf. Eine andere Beschäftigung, ein ähnlicher Effekt.

Und welche Dinge helfen Euch beim Abschalten?