Fofftein-Texte

Meine Mini-Bücher stehen unter dem Oberbegriff „Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch.“ Als Hamburgerin dachte ich: Fofftein kennt jeder. Zumindest jeder Norddeutsche. Bis ich die ersten vier Leute danach fragte. Drei davon kannten das Wort nicht. Hmmm. Ist meine Marketing-Idee zu erklärungsbedürftig? Offenbar :-) Aber ich mag den Begriff, und er passt gut zum Blognamen Wort-Dock.

Warum? Fofftein bedeutet im Plattdeutschen 15, und bezeichnet ursprünglich die 15-minütige Frühstückspause der Arbeiter im Hafen. Und in einer solchen Pause könnt Ihr auch meinen Kurzkrimi „Schutzgeld am Imbisstresen“ lesen. Oder die im April erscheinende, zweite Kurzgeschichte „Dauergast in Darjeeling“. Deshalb:

Fofftein-Texte. Lektüre für zwischendurch.

1 Kurzgeschichte = 1 Buch.

Im Format 10,4 x 14,8 cm.

Picknick am Stadtstrand

Sie sitzt im Sand, die Knie angezogen, schmale Hände umklammern verblichenen Jeansstoff, ihr Blick folgt den neoprenverhüllten Surfern. Die Septembersonne schleudert ihre Strahlen vom Himmel, als wolle sie das Mittelmeer austrocknen. Drei Stunden und sieben Minuten hat ihr Zug von Valencia hierher gebraucht, das sind 11.220 Sekunden, die die Frau durch schmutzige Scheiben gestarrt hat, gefangen im Gedankenkäfig.

‚Hätte ich ihn wirklich in der Pension zurücklassen sollen? War es richtig, einfach zu gehen?‘

„Picknick am Stadtstrand“ weiterlesen

Moin.

Herzlich willkommen bei Wort-Dock!

In meinem Blog soll es gehen um Erdachtes, Fotografiertes und meine Aktivitäten als Autorin / Selbstverlegerin. Was erwartet Euch in den einzelnen Kategorien?

Texte: Leseproben, Szenen, die eine oder andere Kurzgeschichte.

Fotos: Bilder aus Hamburg (überwiegend) sowie von der Nord- und Ostseeküste. Auf bestimmte Motive lege ich mich nicht fest, aber Hafen- und Industrienahes werdet Ihr hier sicherlich häufiger finden…

Aktuelles: Was plane ich als Autorin? Was erlebe ich als Selbstverlegerin?

Und woher kommt die Bezeichnung Wort-Dock? In einem Dock im Hafen werden Schiffe trockengelegt, um am Unterwasserschiff arbeiten zu können. Ich wiederum mag den Hafen, und ich werkle gerne mit Worten herum. Geboren war der Name: Wort-Dock.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen!