Foto zum Wochenstart

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In der vergangenen Woche war mir nicht danach zumute, zu bloggen – ich habe ständig die traurigen Nachrichten zur abgestürzten Germanwings-Maschine verfolgt, und jedes Wort oder Bild auf dieser Seite wäre mir unpassend vorgekommen.

Jetzt melde ich mich kurz zurück – mit einem Foto der über die Norderelbe führenden Neuen Elbbrücke in Hamburg.

Bis bald!

Licht und Linien

 

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Moin. Endlich ist der Frühling in Hamburg angekommen! Gestern ab dem späten Nachmittag war ich mit meiner Kamera an der Norderelbe, und das Licht war einmalig… Ich habe mit dieser Aufnahme versucht, die Abendstimmung einzufangen. Was mich an dem Motiv außerdem reizt, sind die Linien – sie sollen Euch gewissermaßen ins Bild ziehen:-)

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen Start in die Woche!

Blick auf die Norderelbe

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Moin. Endlich habe ich ein paar freie Tage! Nachdem ich gestern unter anderem in Harburg unterwegs war (Fotos folgen), zog es mich heute zur Freihafenelbbrücke. Von dort aus hat man einen tollen Blick auf die Norderelbe. Das Licht war schön, und das Feederschiff BF Aurelia leuchtete geradezu…

 

Restzweifel

Doppelb Wolken

Die Frage, was wäre, wenn die Wolken vom Himmel fielen, konnte ihm in seiner Kindheit niemand beantworten. Weder sein Vater, der ihn immer mit zum Angeln an den großen Fluss nahm, noch seine Mutter, noch sein bester Freund. In der Schule hat er die Antwort irgendwann gelernt. Die Wolken plumpsen nicht hinab, sondern kommen als Regen, Hagel oder Schnee zur Erde. Doch ein Restzweifel ist geblieben.

Mittlerweile ahnt er, wie es sein könnte, wenn tatsächlich einmal tonnenschwere Wolken vom Himmel auf ihn stürzen sollten. Er ahnt es jedes Mal, wenn Menschen auf seinem Weg zur Arbeit durch ihn hindurch sehen, ahnt es, wenn sein Bartschatten enge Stirnen zum Runzeln bringt, wenn sein akzentfreies Deutsch auf der Straße Erstaunen erntet. Dabei lebt er hier, seit er klein ist. So könnte es sich anfühlen, so könnte er schmerzen, der Aufprall der Wolken.

In diesen Momenten wäre der Mann gerne schon in seinem Restaurant, hinter seinem Tresen, an dem jeder Gast des Wirtes Freund sein will. In seinem Lokal essen die Menschen und schwärmen von den Gerichten, sie lachen, prosten ihm zu. Sie fragen nach den raffinierten Gewürzen aus seiner Küche, nach seiner Familie, seinen Reisetipps. Und sie wippen mit ihren wein- und bierdurstigen Oberkörpern zu den Rhythmen aus seinem MP3-Player, die sie in Urlaubsträume katapultieren.

In diesen Momenten sind die Wolken für ihn vergessen, oder allenfalls Himmelsgebilde, mal luftig, mal dicht. Ohne jeden Zweifel.