Stressige Wochen

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem schlechten Gewissen melde ich mich heute bei Euch – knapp zwei Monate lang habe ich nichts mehr auf Wort-Dock veröffentlicht. Ich hatte aus beruflichen Gründen so viel zu tun, dass ich es nicht geschafft habe, hier zu schreiben, neue Collagen zu erstellen oder gar auf Fototour zu gehen. Und ich wollte Euch auch nicht ständig erzählen, dass ich gerade nicht zum Bloggen komme :-)

Immerhin: Neulich habe ich zwischendurch ein paar Notizbücher in meinem Atelier veredelt (siehe Foto). Bei guter Musik übrigens – ich habe meine Schallplatten nach vielen Jahren zurück vom Dachboden geholt, ein paar LPs gehört und das leise Knistern der Nadel in der Rille genossen.

Jetzt bearbeite ich meine letzten Aufträge für dieses Jahr, habe fast alle Weihnachtsgeschenke beisammen… und allmählich kehrt Ruhe ein. Damit habe ich auch wieder mehr Zeit für mein Blog.

In diesem Sinne: Bis bald!

In Bewegung

Moin. Neben mir steht ein Becher Kaffee, und gleich werde ich mit der Arbeit beginnen. Aber vorher melde ich mich kurz bei Euch :-)

Als ich vor einigen Wochen diesen Sonnenuntergang an der Elbe fotografierte, reizten mich vor allem die Bewegung des Wassers und die Farben. Heute erscheint mir das Bild obendrein symbolisch, denn ich denke gerade viel über berufliche Themen nach, über mögliche Schreibprojekte, Ziele – auch ich bin also in Bewegung.

Für meinen verletzten Daumen gilt das übrigens noch nicht… Leider soll ich ihn nach wie vor still halten. Aber ich hoffe mal, dass ich den Verband morgen abnehmen kann.

Jetzt wünsche ich Euch einen schönen Tag!

Bis bald…

Notizen am Teich

Moin. Wenn ich das kleine Foto oben betrachte, denke ich an den gestrigen Nachmittag. Ich habe auf dem Rasen am Teich gesessen, die Sonnenstrahlen genossen, dem Entengeschnatter gelauscht. Notizbuch auf den Knien, Stift in der Hand. Das Motorengesumm im Hintergrund ist mit dem Rumpeln der U-Bahn verschmolzen. Ab und zu haben sich Schritte in den Akustikbrei gemischt, Wortfetzen. In den vergangenen Wochen habe ich so viel gearbeitet, dass ich kaum Zeit für meine Projekte hatte. Umso wertvoller sind solche Momente zwischendurch. Ich habe nachgedacht über ein mögliches neues Schreibprojekt. Noch ist meine Idee nicht konkret genug, um darüber zu erzählen. Aber ich halte Euch auf dem Laufenden…

So, das wars erst mal für heute. Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag!

Der Frühling klopft an

Moin. Je mehr Aufträge ich hatte, berufliche Texte ich geschrieben habe, desto schwerer ist mir das Bloggen in den vergangenen Monaten gefallen. Aber damit ist jetzt Schluss! Ich will wieder regelmäßiger Beiträge auf Wort-Dock posten – auch in stressigen Phasen. Etwas mehr erzählen als bisher. Diesmal von Kaffee und Pommes im Sonnenschein, den ersten Blattknospen an der Alster (…gefühlt war halb Hamburg dort am Wochenende unterwegs) und der Freude über die – endlich wieder häufiger – durch die Straßen knatternden Oldtimer.

Auf der anderen Seite: Immer wieder neue Fassungslosigkeit, sobald ich die Nachrichten sehe, höre, lese.

Jetzt arbeite ich weiter an meinen Artikeln. Es geht unter anderem um die sozialen Medien in der Kommunikation mit Kunden im Finanzbereich. Und ich stelle bei der Gelegenheit fest, dass ich selbst in puncto Social Media deutlich mehr tun könnte als bislang…

Bis bald!

Worte

Was wäre, wenn Worte mit den Wolken am Himmel um die Wette tanzen könnten?

Wenn Worte herabregnen und die Feuer auf dieser Erde löschen könnten?

Wenn sie wie Nebel aus den Ritzen verschlossener Versammlungsräume dringen könnten?

Drei Fragen, keine Antwort.

Doch was tun, wenn Angst den Worten die Flügel stutzt?

Wenn sie nicht mehr schweben können, sondern schwer wie Blei am Boden liegen?

Wenn ein Empfänger Lügen sieht oder sehen will, wo Anspruch ist, zu recherchieren, kritisch zu berichten, zu analysieren?

Wenn Worte vor Resignation zerfallen und die Wörter, die Buchstaben keine neuen Texte sprießen lassen, sondern in Schweigen zerbröseln?

Wenn die Fähigkeit des lauten Meinungschreibens irgendwo zwischen den Zeilen abhanden gekommen ist?

Wenn die Entfernung zwischen dem alten Spiel der Wörter und dem neuen Spielen im Worte des Auftraggebers groß geworden ist?

Wenn die Leidenschaft für Wortakrobatik in den Jahren des Funktionierens auf der Strecke geblieben ist?

Was dann?

Lesen. Lesen. Und wieder: Lesen.

So lange Texte aufsaugen, so lange beobachten, nachdenken, bis die Irritation über den Zustand unserer Welt neue Worte nach außen treibt. Vielleicht ist das eine Antwort.

Das war – das kommt

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht verfolgt Ihr meine Beiträge regelmäßig, möglicherweise schaut Ihr hin und wieder auf meiner Seite vorbei oder seid sogar erstmals hier. Wie auch immer: Ich freue mich sehr darüber. Vielen Dank, dass Ihr mein Blog besucht und meine kreativen Projekte begleitet!

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt – es ist Zeit für eine Rückschau und einen kurzen Ausblick. Woran habe ich 2016 gearbeitet?

  1. Ich habe meine Collagen sowie meine Kurzgeschichten „Dauergast in Darjeeling“ und „Spraydosen im Reihenhaus“ im März beim kreativen Festival „Hamburg zeigt Kunst“ in der Fischauktionshalle ausgestellt. Es war eine tolle Veranstaltung, an die ich mich gerne erinnere.
  2. Im Juni habe ich mir endlich den Traum vom eigenen Atelier erfüllt! Meine Kunst-Werkstatt „Wort-Dock“ ist ein schöner, heller und inspirierender Raum bei mir zu Hause, in dem ich ganz in Ruhe und jederzeit arbeiten kann.
  3. Ich habe meine Kurzgeschichte „Wolkenorakel“ auf diesem Blog veröffentlicht. Einen weiteren Text habe ich begonnen, im Sommer aber vorerst beiseite gelegt. Fortsetzung folgt…
  4. Im Juni habe ich meine Serie „Bierdeckel-Collagen“ ins Leben gerufen. Ich erstelle surreale Collagen auf runden Bierdeckeln und bin immer wieder begeistert davon, welche Möglichkeiten dieses kleine Format bietet! Mittlerweile habe ich zwölf Bierdeckel-Collagen auf dieses Blog gestellt und einige weitere warten noch darauf, hochgeladen zu werden.
  5. Ich habe etliche Oldtimer-Fotos auf meinem zweiten Blog Asphalt-Zeitreise veröffentlicht.
  6. Vor allem im vierten Quartal habe ich Notizbücher für meinen Onlineshop „Wortbann“ auf der Handelsplattform Dawanda gebastelt beziehungsweise mit schönen Papieren (aus Japan und Italien) verziert.

Für 2017 stecke ich voller Pläne: Ich will schreiben, wieder deutlich mehr fotografieren als 2016, Collagen erstellen, außerdem zeichnen und an neuen Notizbüchern werkeln. Alles Weitere ist noch nicht spruchreif… aber ich halte Euch natürlich hier auf dem Laufenden.

Bis bald!

Eure

Tina Anastassiou

Werkstatt-Bericht

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Moin. Heute erzähle ich Euch mal wieder von meinen aktuellen Projekten. Das Wichtigste vorweg: Ich arbeite sehr, sehr gerne in meinem neuen Atelier und freue mich wahnsinnig, dass ich mir diesen schönen Raum endlich eingerichtet habe!

  1. Seit einigen Monaten schreibe ich wieder regelmäßig – auch wenn im Job viel zu tun ist. Und zwar vor der Arbeit, denn dann habe ich den Kopf noch frei. Im Moment sitze ich an einer neuen Kurzgeschichte…
  2. Im Juni habe ich meine Kurzgeschichte „Wolkenorakel“ zusammen mit einem dazu passenden, doppelt belichteten Foto hier veröffentlicht. Es ist der fünfte Text in dieser Reihe – nach „Mittlebensgespenster“, „Restzweifel“, „Fragen stellen“ und „Kneipengespräch“.
  3. Ich arbeite an einer neuen Collagen-Serie: den Bierdeckel-Collagen. Träger sind alte, einseitig bedruckte, runde Bierdeckel. Ein total spannendes Format, wie ich finde, das viele gestalterische Möglichkeiten bietet! Inzwischen bin ich bei der Bierdeckel-Collage #14 (…und die Papierschnipsel fügen sich wie von selbst zu immer neuen Bildern zusammen).
  4. In den vergangenen Monaten habe ich neue Oldtimer-Fotos auf mein zweites Blog Asphalt-Zeitreise gestellt (wenngleich es aus beruflichen und wetterbedingten Gründen nicht allzu viele waren).

Bis bald!

Keine Zeit zum Schreiben?

Doch! Ich nehme sie mir. Und zwar regelmäßig.

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Bis vor einigen Wochen dachte ich, neben meinen journalistischen Aufträgen hätte ich momentan keine Zeit zum Geschichtenschreiben. Keine Ruhe. Keinen freien Kopf. Ich bräuchte einige freie Tage, um endlich wieder etwas zu Papier bringen zu können.

Tatsächlich: Wenn ich sehr viel im Job zu tun habe, arbeite ich weder tagsüber noch abends an neuen Kurzgeschichten. Aber am Morgen? Einmal so weit mit meinen Überlegungen, war es nur ein kleiner Schritt, den Wecker früher zu stellen als sonst. Und so schreibe ich inzwischen mehrmals pro Woche vor Arbeitsbeginn an meinen eigenen Projekten. Dann habe ich den Kopf noch frei und die Ideen fließen. Wie zum Beispiel gestern. Und am Donnerstagmorgen geht es weiter…

Jetzt wünsche ich Euch noch einen schönen Abend!

Ein Sonntag im Spreehafen

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Am Sonntag war ich mit meiner Kamera im Spreehafen unterwegs, und die Tour war einfach nur toll! Ich bin zwar schon häufig dort gewesen, aber so versunken ins Fotografieren war ich schon eine ganze Weile nicht mehr. Und plötzlich schienen aus einzelnen Motiven erste Figuren für neue Kurzgeschichten zu klettern… Nun warten die Ideen in meinem Notizbuch darauf, mit Leben gefüllt zu werden. In den nächsten drei Wochen werde ich wohl nicht dazu kommen, aber spätestens ab Mitte Mai habe ich neben dem Job wieder mehr Ruhe zum Schreiben.

Auf Wort-Dock melde ich mich natürlich schon früher bei Euch!

Hamburg – Leipzig – Hamburg

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Am Sonntag habe ich meinen ersten Becher Kaffee bereits um sechs Uhr morgens getrunken. Grund: Eine knappe Stunde später bin ich zum Hamburger Hauptbahnhof gefahren und von dort aus zur Leipziger Buchmesse. Es war ein inspirierender und spannender Tag! Was habe ich aus Leipzig mitgebracht? Selbstverständlich Bücher. Zeitschriften, Prospekte. Viele Anregungen und Ideen. Außerdem bin ich unglaublich motiviert, neue Kurzgeschichten zu verfassen (… in den vergangenen Monaten hatte ich aus beruflichen Gründen wenig Ruhe dazu).

Zwei Veranstaltungen fand ich besonders interessant: Zum einen hat Rainer Dresen, Leiter der Rechtsabteilung der Random House Verlagsgruppe, mit Wolfgang Tischer vom literaturcafe.de über juristische Fallstricke bei der Buchveröffentlichung gesprochen. Zum anderen hat Carolin Reif von epubli die Autorin Kavitha Rasch befragt zum Thema „Als Indie-Autor in den Buchhandel“.

Beeindruckt hat mich wieder einmal der Besucherandrang!

Nach Angaben des Veranstalters hatte die Leipziger Buchmesse in diesem Jahr insgesamt 260.000 Besucher auf dem Messegelände und dem Festival „Leipzig liest“ – nach 251.000 im Vorjahr.

Und noch etwas: Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat in der vergangenen Woche anlässlich der Buchmesse gemeldet, dass die Menschen hierzulande in ihrer Freizeit durchschnittlich 3 ¾ Stunden pro Woche lesen. Das gehe aus den Ergebnissen der Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hervor. Die meiste Zeit – durchschnittlich 1 Stunde 24 Minuten – widmen sie der Lektüre von Zeitungen und Zeitschriften, während auf Bücher im Schnitt 49 Minuten wöchentlich entfallen.

Das heutige Regenwetter in Hamburg lädt sehr zum Lesen ein…

Ich wünsche Euch schöne Ostertage!