Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Zum Wochenstart melde ich mich bei Euch mit einer weiteren Schreibanregung. Schnappt Euch ein Notizheft oder einen Block sowie einen Stift und geht nach draußen. Setzt Euch zum Beispiel in einen Park, besucht eine Fußgängerzone in der Stadt oder stellt Euch in die Nähe einer belebten Kreuzung. Beobachtet Eure Umgebung einen Moment lang. Dann schreibt vor Ort auf, was Euch durch den Kopf geht. Was seht Ihr, denkt Ihr, spürt Ihr? Grübelt nicht über Sinn und Form des Textes, sondern schreibt einfach schnell drauflos. Ein paar Minuten lang.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Am vergangenen Montag habe ich Euch als Schreibanregung zum Wochenstart das Freewriting beziehungsweise freie Schreiben vorgestellt. Genauer gesagt: das offene Freewriting, bei dem Ihr innerhalb eines definierten Zeitrahmens alles aufschreibt, was Euch gerade durch den Kopf geht. Eine andere Variante des freien Schreibens ist das fokussierte Freewriting. Es funktioniert wie das offene, allerdings wählt Ihr vorher ein Thema, mit dem Ihr Euch intensiver beschäftigen wollt. Das kann zum Beispiel eine Fragestellung sein oder ein Projekt, zu dem Ihr Ideen sammeln möchtet. Notiert das Thema als Überschrift, stellt Euch den Wecker auf fünf bis 15 Minuten und beginnt mit dem Schreiben. Auch beim fokussierten freien Schreiben ist es wichtig, dass Ihr die ganze Zeit im Schreibfluss bleibt – setzt Euren Stift also nicht ab. Sollten Euch die Worte fehlen, könnt Ihr beispielsweise ein Wort so lange wiederholen, bis die Gedanken wieder fließen. Achtet beim Schreiben nicht auf Formulierungen, Rechtschreibung, Grammatik oder Zeichensetzung. Schreibt so lange weiter, bis der Wecker klingelt.

Lest Euren Text erst nach dem freien Schreiben und markiert die Passagen, die Ihr für interessant haltet. Welche Ideen oder Sätze könnt Ihr für Euer Thema verwenden? Welche Gedanken aus dem Freewriting-Text möchtet Ihr gegebenenfalls in einem weiteren fokussierten Freewriting vertiefen?

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Sitzt Ihr manchmal vor einem leeren Blatt und grübelt, mit welchen Worten Ihr Euren Text beginnen könnt? Verwerft Ihr eine Idee nach der anderen? Das Freewriting (übersetzt freies Schreiben) ist eine schöne und sehr wirkungsvolle Methode, um in den Schreibfluss zu kommen. Die Amerikaner Ken Macrorie und Peter Elbow haben sie in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts entwickelt.

Mit dem Freewriting könnt Ihr Euch unter anderem warmschreiben, Euch Alltagssorgen und Ängste von der Seele schreiben, bevor Ihr in den eigentlichen Text einsteigt, Ihr könnt Eure Schreibstimme entwickeln und Schreibängste überwinden.

Ein offenes Freewriting hat kein Thema – Ihr könnt einfach drauflos schreiben.

Wie funktioniert das offene Freewriting? Stellt Euch dazu den Wecker auf fünf bis 15 Minuten und beginnt sofort mit dem Schreiben. Bringt wirklich alles zu Papier, was Euch in den Sinn kommt. Und zwar ohne darüber nachzudenken. Beim schnellen freien Schreiben ist Euer innerer Kritiker ausgeschaltet, Ihr schreibt alle Gedanken unzensiert auf. Achtet beim Schreiben weder auf Formulierungen, noch auf Rechtschreibung, Grammatik oder Zeichensetzung. Sollten Euch die Worte mal fehlen, könnt Ihr zum Beispiel schreiben: Mir fällt nichts ein. Oder Ihr wiederholt ein Wort so lange, bis Euch automatisch neue Gedanken kommen. Wichtig ist, dass Ihr immer im Schreibfluss bleibt, den Stift nicht absetzt. Schreibt einfach so lange weiter, bis der Wecker klingelt.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Heute melde ich mich mit einer weiteren Schreibanregung zum Wochenstart bei Euch. Es geht darum, Anagramme zu finden. Was ist das? Anagramme sind Wörter, die durch das Umstellen der Buchstaben oder Silben eines Begriffs gebildet werden. Aus Helm wird beispielsweise Mehl, aus Ampel Lampe oder Palme.

Mehr Möglichkeiten habt Ihr mit offenen Anagrammen – hier dürfen Buchstaben übrig bleiben und mehrfach verwendet werden. Ein Beispiel: Aus dem Wort „Einkaufswagen“ könnt Ihr (unter anderem) ableiten:

aufsagen, Eis, fangen, Feigen, genau, kauen, keine, Kinn, Knie, Kufen, neu, siegen, Ski, singen, sinken, Sinne, Sinn, Wanne, wiegen, Wesen…

Überlegt doch mal, welche Begriffe sich aus dem Ausgangswort „Marmeladenbrot“ bilden lassen. Oder verwendet dazu gerne ein anderes Wort Eurer Wahl.

Und wer Lust hat, stellt sich anschließend einen Wecker auf acht Minuten und schreibt einen kurzen Text, der die eben gefundenen Begriffe enthält.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin! Habt Ihr Lust auf eine weitere Schreibanregung zum Wochenstart? Dann erstellt doch mal ein ABC-Darium (Abecedarium). Das ist ein Gedicht, dessen Zeilen mit den Buchstaben des Alphabets beginnen. Man kann es auch als eine Liste in alphabetischer Reihenfolge zu einem bestimmten Thema bezeichnen. Schreibt dazu die Buchstaben des Alphabets untereinander. Jeder Buchstabe von A bis Z bildet nun den Anfang eines Wortes. Im Bereich „Reise“ könnte das zum Beispiel sein:

  • Ankunft
  • Badeurlaub
  • Campingplatz
  • Durchreise
  • Eindrücke etc.

Wer mag, probiert es mit dem Oberbegriff „Sommer“ – passend zum heutigen, kalendarischen Sommeranfang. Oder wählt für das ABC-Darium einfach ein anderes Thema, das Euch interessiert.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Habt Ihr Lust, zu schreiben, und wisst nicht, womit Ihr beginnen sollt? Wollt Ihr spielerisch in einen Schreibfluss kommen? Oder mit kreativen Schreibanregungen in Übung bleiben?

Dann stellt Euch einen Wecker auf sechs Minuten und schreibt einen kurzen Text, der die folgenden, zufällig ausgewählten Begriffe enthält:

  • Hochhaus
  • Pferde
  • Lächeln

Schreibt einfach auf, was Euch einfällt – es gibt kein Richtig und kein Falsch.

Viel Spaß dabei!

Schreiben

Schreiben

Schreiben hilft

Schreiben schafft Distanz

Schreiben ordnet unsere Gedanken

Schreiben weckt Erinnerungen und Gefühle

Schreiben katapultiert uns in andere Welten

Schreiben bricht das Schweigen wenn Worte fehlen

Schreiben lässt uns lachen und weinen

Schreiben kann alte Wunden heilen

Schreiben bringt großen Spaß

Schreiben überwindet Grenzen

Schreiben erleichtert

Schreibt!

 

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, dass ich wahnsinnig gerne schreibe. Und ich bin davon überzeugt, dass das Schreiben gut tut. Jedem!

Einige Argumente für das kreative Schreiben habe ich in Form des oben stehenden Schneeballgedichts formuliert. Was ist das? Die Verse eines Schneeballgedichts werden zur Mitte hin jeweils um ein Wort länger und danach wieder um je ein Wort kürzer. Ich habe den „Schneeball“ auf eine Zeile mit sieben Wörtern anwachsen und anschließend wieder auf eine mit einem Wort abschmelzen lassen.

Wenn Ihr Lust habt – schreibt doch auch mal ein Schneeballgedicht!

In Bewegung

Moin. Neben mir steht ein Becher Kaffee, und gleich werde ich mit der Arbeit beginnen. Aber vorher melde ich mich kurz bei Euch :-)

Als ich vor einigen Wochen diesen Sonnenuntergang an der Elbe fotografierte, reizten mich vor allem die Bewegung des Wassers und die Farben. Heute erscheint mir das Bild obendrein symbolisch, denn ich denke gerade viel über berufliche Themen nach, über mögliche Schreibprojekte, Ziele – auch ich bin also in Bewegung.

Habt einen schönen Tag!

Bis bald…

Notizen am Teich

Moin. Wenn ich das kleine Foto oben betrachte, denke ich an den gestrigen Nachmittag. Ich habe auf dem Rasen am Teich gesessen, die Sonnenstrahlen genossen, dem Entengeschnatter gelauscht. Notizbuch auf den Knien, Stift in der Hand. Das Motorengesumm im Hintergrund ist mit dem Rumpeln der U-Bahn verschmolzen. Ab und zu haben sich Schritte in den Akustikbrei gemischt, Wortfetzen. In den vergangenen Wochen habe ich so viel gearbeitet, dass ich kaum Zeit für meine kreativen Projekte hatte. Umso wertvoller sind solche Momente zwischendurch. Ich habe nachgedacht über ein mögliches neues Schreibprojekt. Noch ist meine Idee nicht konkret genug, um darüber zu erzählen…

So, das wars erst mal für heute. Ich wünsche Euch noch einen schönen Tag!

Das war – das kommt

Liebe Leserinnen und Leser,

vielleicht verfolgt Ihr meine Beiträge regelmäßig, möglicherweise schaut Ihr hin und wieder auf meiner Seite vorbei oder seid sogar erstmals hier. Wie auch immer: Ich freue mich sehr darüber. Vielen Dank, dass Ihr mein Blog besucht und meine kreativen Projekte begleitet!

Das neue Jahr ist erst wenige Tage alt – es ist Zeit für eine Rückschau und einen kurzen Ausblick. Woran habe ich 2016 gearbeitet?

  1. Ich habe meine Collagen sowie meine Kurzgeschichten „Dauergast in Darjeeling“ und „Spraydosen im Reihenhaus“ im März beim kreativen Festival „Hamburg zeigt Kunst“ in der Fischauktionshalle ausgestellt. Es war eine tolle Veranstaltung, an die ich mich gerne erinnere.
  2. Im Juni habe ich mir endlich den Traum vom eigenen Atelier erfüllt! Es ist ein schöner, heller und inspirierender Raum bei mir zu Hause, in dem ich ganz in Ruhe und jederzeit arbeiten kann.
  3. Ich habe meine Kurzgeschichte „Wolkenorakel“ auf diesem Blog veröffentlicht.
  4. Im Juni habe ich meine Serie „Bierdeckel-Collagen“ ins Leben gerufen. Ich erstelle surreale Collagen auf runden Bierdeckeln und bin immer wieder begeistert davon, welche Möglichkeiten dieses kleine Format bietet! Mittlerweile habe ich zwölf Bierdeckel-Collagen auf dieses Blog gestellt und einige weitere warten noch darauf, hochgeladen zu werden.

Für 2017 stecke ich voller Pläne: Ich will schreiben, wieder deutlich mehr fotografieren als 2016 und Collagen erstellen… Hier halte ich Euch darüber auf dem Laufenden.

Bis bald!

Eure

Tina Anastassiou