Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Nach längerer Zeit melde ich mich bei Euch mit einer Schreibanregung. Diesmal habe ich eine kurze Gedichtform gewählt – das Elfchen. Mit einem Elfchen könnt Ihr Gedanken und Gefühle stark verdichten. Es besteht aus elf Wörtern, die auf fünf Zeilen verteilt sind, und ist nach dem folgenden Schema aufgebaut:

  1. Zeile: ein Wort
  2. Zeile: zwei Wörter
  3. Zeile: drei Wörter
  4. Zeile: vier Wörter
  5. Zeile: ein Wort

Beispiel:

Ersehnt

der Frieden

morgens mittags abends

bitte stoppt den Krieg

JETZT

Ihr könnt Eurem Elfchen auch eine inhaltliche Struktur geben:

  1. Zeile: zum Beispiel eine Farbe, Eigenschaft, ein Gefühl (ein Wort)
  2. Zeile: Aussage zur 1. Zeile, zum Beispiel Gegenstand, Person (zwei Wörter)
  3. Zeile: Beschreibung der 2. Zeile, zum Beispiel wie, wo, was macht (drei Wörter)
  4. Zeile: eine Ergänzung oder eine Aussage über sich selbst (vier Wörter)
  5. Zeile: Abschlusswort, Fazit (ein Wort)

Beispiel:

Grün

die Knospen

blinzeln im Sonnenschein

mein Blick folgt Seifenblasen

Frühling

Versucht es doch mal, wenn Ihr mögt!

Bis bald…

Schreibanregung zum Wochenstart

Gestern war der Tag der Handschrift, den die US-amerikanische Writing Instrument Manufacturers Association (WIMA) im Jahr 1977 ins Leben gerufen hat. Das Datum geht zurück auf den am 23. Januar 1737 geborenen John Hancock, der als Präsident des Kontinentalkongresses der erste Unterzeichner der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung war – mit einer sehr großen Signatur.

Schreibt Ihr noch häufig mit der Hand oder nutzt Ihr überwiegend Computer, Tablet und Smartphone? Ich schreibe trotz meiner Arbeit am Computer regelmäßig mit der Hand und schlage Euch vor, dies auch mal zu probieren, wenn Ihr es nicht ohnehin schon tut. Solltet Ihr also Freewriting-Übungen, andere Texte, Listen oder Ideen normalerweise über eine Tastatur eingeben – schnappt Euch doch beim nächsten Mal Stift und Papier und schreibt mit der Hand, wenn Ihr mögt.

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Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Kurz vor Weihnachten habe ich eine weitere Schreibanregung für Euch.

Wenn Ihr mögt, greift Euch zwei Romane aus dem Regal, ohne vorher lange über Eure Wahl nachzudenken. Schreibt nun den ersten Satz des einen Buches oben auf ein Blatt Papier und den letzten Satz des anderen entweder unten auf die Seite oder auf ein anderes Blatt Papier.

Stellt Euch einen Wecker auf zehn bis zwölf Minuten und schreibt einen Text, der die beiden Sätze miteinander verbindet. Löst Euch dabei möglichst von der Handlung der Bücher und erlaubt Eurer Fantasie, Purzelbäume zu schlagen.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Vor Kurzem habe ich unterwegs einen Aufkleber gesehen und fotografiert, der sich gut als Schreibanregung eignet.

Wenn Ihr mögt, betrachtet das folgende Bild und lest anschließend die darunter stehenden Fragen:

  • Wo befindet sich der Aufkleber?
  • Wer hat die Nachricht geschrieben?
  • Wem gilt diese Nachricht?
  • Warum kommt die Person später?
  • Was empfindet die Empfängerin oder der Empfänger beim Lesen der Nachricht?
  • Was wäre, wenn die andere Person den Aufkleber nicht entdeckte?
  • Was wird passieren, wenn die Personen aufeinander treffen?
  • Was wird nach der Verabredung geschehen?

Stellt Euch nun einen Wecker auf acht Minuten und schreibt drauflos. Bringt alles zu Papier, was Euch nach dem Betrachten des Fotos und dem Lesen der Fragen durch den Kopf geht. Die Fragen sollen Euch nur als Anregung dienen – Ihr braucht sie nicht zu beantworten.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Habt Ihr Lust auf eine weitere Schreibanregung? Wie schon beim letzten Mal, schlage ich Euch heute vor, einen Satz als Schreibimpuls zu verwenden. Steigt mit einem der beiden folgenden Sätze in Euren Text ein:

Sorgfältig schloss sie ihre Tasche – diesmal würde sie es tun…

oder

Er verließ den Raum, als sei nichts geschehen…

Stellt Euch einen Wecker auf acht Minuten, entscheidet Euch ohne langes Nachdenken für den Satz, der Euch mehr anspricht, und schreibt sofort drauflos. Bringt alles zu Papier, was Euch nach dem Lesen des Satzes durch den Kopf geht.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Vor Kurzem habe ich Euch Fotos als Schreibanregungen empfohlen. Heute schlage ich Euch vor, einen Satz als Schreibimpuls einzusetzen. Euer Text sollte mit dem folgenden Satz beginnen:

Sie trat ans Fenster und erschrak…

Wenn Ihr mögt, stellt Euch nun einen Wecker auf acht Minuten und beginnt sofort mit dem Schreiben. Denkt nicht darüber nach, sondern bringt alles zu Papier, was Euch nach dem Lesen des Satzes durch den Kopf geht.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Habt Ihr Lust auf eine neue Schreibanregung? Wie schon in meiner vorherigen Schreibanregung zum Wochenstart, schlage ich Euch vor, ein Foto als Schreibimpuls zu verwenden.

Betrachtet das folgende Bild, wenn Ihr mögt, und lest anschließend die darunter stehenden Fragen:

  • Wo befindet sich das Riesenrad?
  • Wer beobachtet die Gondeln?
  • Was empfindet diese Person dabei?
  • Wer hat zuletzt in der unteren Gondel gesessen?
  • Worüber hat die Person beziehungsweise haben die Personen während der Fahrt nachgedacht oder gesprochen?
  • Wo war die Person beziehungsweise waren die Personen vor der Fahrt?
  • Was ist nach der Fahrt mit dem Riesenrad passiert?
  • Wer wird die Gondel als nächstes betreten?

Stellt Euch nun einen Wecker auf acht Minuten und schreibt drauflos. Denkt möglichst nicht über den Inhalt nach, sondern bringt einfach zu Papier, was Euch durch den Kopf geht. Die Fragen sollen Euch nur als Anregung dienen, Ihr braucht sie nicht zu beantworten.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin! Heute melde ich mich bei Euch mit einer weiteren Schreibanregung. Habt Ihr Lust, mal ein Foto als Schreibimpuls auszuprobieren? Ich schreibe sehr gerne nach Fotos und Bildern.

Wenn Ihr mögt, betrachtet die folgende Aufnahme und lest die darunter stehenden Fragen:

  • Wo befindet sich die Bank?
  • Wer hat bis eben auf der Bank gesessen?
  • Worüber hat die Person beziehungsweise haben die Personen nachgedacht oder gesprochen?
  • Wem gehört der Schal?
  • Wurde der Schal auf der Bank vergessen oder absichtlich dorthin gelegt?
  • Was wird die nächste Person, die sich auf die Bank setzt, mit dem Schal tun?
  • Was wird danach passieren?

Stellt Euch anschließend einen Wecker auf acht Minuten und schreibt auf, was Euch in den Sinn kommt. Ohne lange zu überlegen. Ihr braucht die Fragen nicht zu beantworten – sie sind nur als Anregung gedacht. Schreibt einfach drauflos.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Moin. Zum Wochenstart melde ich mich bei Euch mit einer weiteren Schreibanregung. Schnappt Euch ein Notizheft oder einen Block sowie einen Stift und geht nach draußen. Setzt Euch zum Beispiel in einen Park, besucht eine Fußgängerzone in der Stadt oder stellt Euch in die Nähe einer belebten Kreuzung. Beobachtet Eure Umgebung einen Moment lang. Dann schreibt vor Ort auf, was Euch durch den Kopf geht. Was seht Ihr, denkt Ihr, spürt Ihr? Grübelt nicht über Sinn und Form des Textes, sondern schreibt einfach schnell drauflos. Ein paar Minuten lang.

Viel Spaß dabei!

Schreibanregung zum Wochenstart

Am vergangenen Montag habe ich Euch als Schreibanregung zum Wochenstart das Freewriting beziehungsweise freie Schreiben vorgestellt. Genauer gesagt: das offene Freewriting, bei dem Ihr innerhalb eines definierten Zeitrahmens alles aufschreibt, was Euch gerade durch den Kopf geht. Eine andere Variante des freien Schreibens ist das fokussierte Freewriting. Es funktioniert wie das offene, allerdings wählt Ihr vorher ein Thema, mit dem Ihr Euch intensiver beschäftigen wollt. Das kann zum Beispiel eine Fragestellung sein oder ein Projekt, zu dem Ihr Ideen sammeln möchtet. Notiert das Thema als Überschrift, stellt Euch den Wecker auf fünf bis 15 Minuten und beginnt mit dem Schreiben. Auch beim fokussierten freien Schreiben ist es wichtig, dass Ihr die ganze Zeit im Schreibfluss bleibt – setzt Euren Stift also nicht ab. Sollten Euch die Worte fehlen, könnt Ihr beispielsweise ein Wort so lange wiederholen, bis die Gedanken wieder fließen. Achtet beim Schreiben nicht auf Formulierungen, Rechtschreibung, Grammatik oder Zeichensetzung. Schreibt so lange weiter, bis der Wecker klingelt.

Lest Euren Text erst nach dem freien Schreiben und markiert die Passagen, die Ihr für interessant haltet. Welche Ideen oder Sätze könnt Ihr für Euer Thema verwenden? Welche Gedanken aus dem Freewriting-Text möchtet Ihr gegebenenfalls in einem weiteren fokussierten Freewriting vertiefen?

Viel Spaß dabei!